Schon mit 11 Jahren hat Stiliana Popova-Kuritko ihr erstes Stück für Ballett komponiert, und es wurde sogar in ihrer Schule aufgeführt mit ihr selbst am Klavier. Sie habe gleichzeitig gespielt und geweint, weil man nicht sie als Komponistin genannt hatte, sondern ihre Klavierlehrerin, erzählt sie.
Später wurden viele ihrer Werke in Bulgarien uraufgeführt. Nach dem Fall der Mauer wurde aber die wirtschaftliche Situation in Bulgarien schrecklich, sie habe damals nach bezahlter Arbeit auf Kreuzfahrtschiffen gesucht und gefunden, dann einige Jahre als Pianistin und Arrangeurin gearbeitet, ging später nach Südafrika und lernte dort ihren Mann kennen, mit dem sie 2001 nach Österreich kam.
Wichtig ist ihr, immer wieder zu betonen, dass keine Vision kommt, wenn man gar nichts hört. Aber wenn man eine Vision hat, hört man genau hin, nimmt wahr… Sie komponiere, indem sie suche. Es müsse eine gewisse Spannung geben, sie erlebe den Prozess intuitiv. Und sie vertraue ihrer Intuition.
Musik sei etwas Wunderbares, man sehe nicht nur Noten, sondern spüre auch, erlebe – z.B. die Wüste: Da gibt es Dünen, Kamele und die Sonne, die von oben brennt…
Später wurden viele ihrer Werke in Bulgarien uraufgeführt. Nach dem Fall der Mauer wurde aber die wirtschaftliche Situation in Bulgarien schrecklich, sie habe damals nach bezahlter Arbeit auf Kreuzfahrtschiffen gesucht und gefunden, dann einige Jahre als Pianistin und Arrangeurin gearbeitet, ging später nach Südafrika und lernte dort ihren Mann kennen, mit dem sie 2001 nach Österreich kam.
Wichtig ist ihr, immer wieder zu betonen, dass keine Vision kommt, wenn man gar nichts hört. Aber wenn man eine Vision hat, hört man genau hin, nimmt wahr… Sie komponiere, indem sie suche. Es müsse eine gewisse Spannung geben, sie erlebe den Prozess intuitiv. Und sie vertraue ihrer Intuition.
Musik sei etwas Wunderbares, man sehe nicht nur Noten, sondern spüre auch, erlebe – z.B. die Wüste: Da gibt es Dünen, Kamele und die Sonne, die von oben brennt…
|
Choreografie - Daniel Morales Pérez
Der Spanier Daniel Morales Pérez studierte Tanz und Choreografie am „Institut del Teatre Dansa“ in Barcelona. Es folgten verschiedene Gastengagements in Spanien und Festengagements beim Ballett am Theater Vorpommern, das Tanztheaterensemble des Tiroler Landestheaters Innsbruck und dem Landestheater Linz. Seit 2015 arbeitet er als freischaffender Choreograf und als ausgebildeter Tanzdozent. Bisher entstanden Choreografien u.a. für das Ballett Vorpommern, das Tiroler Tanztheater, das Ballett Linz und Ballett Chemnitz. Er choreografierte u.a. die Tanzabenden Bluthochzeit, eine Carmen, der Nussknacker oder Cinderella am Theater an der Rott. Mit seinem selbst gegründeten Verein Tanz bei mir entwickelt er zudem immer wieder Produktionen, auch in der freie Szene wie u.a. Bei mir sind wir drei. Er zeichnet sich auch verantwortlich für zahlreiche Choreografien für Musicals wie z.B. Jekyll & Hyde (Landestheater Linz), Song and Dance (Posthof Linz), Das Phantom der Oper (Koproduktionen unter der Kuration des Landes Oberösterreich), Rent(Staatstheater Trier) oder Spamelot (Staattheater Lübeck). 2019 entstand seine erste Regiearbeit (West Side Story, Theater Bad Hall) und er wurde beim deutschen Musical Theater Preis Hamburg als bester Choreograf nominiert (für der Reigen, Theater an der Rott/D.). Im Jahr 2024 erhielt Daniel Morales Pérez den Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich. |
Die Tänzerinnen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Fotos: Adi Hanusch