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Perücke

Man hatte Marie Theres de Paradis geraten, auf eine Europatournee zu gehen, wie das damals einige Wunderkinder gemacht hatten. Sie hatte sich dazu schweren Herzens durchgerungen, ihre Mutter begleitete sie. Ihre erste Station war bei Mozart in Salzburg. Wolfgang Amadeus komponierte für sie das Klavierkonzert (KV 456), wie ihr überhaupt viele Komponisten Werke widmeten. Allen voran ihr damals sehr berühmter Lehrer Kozeluch, sie führte seine Werke überall auf, in Paris, London, Brüssel, Berlin, Dresden, Prag – das waren nur die größeren Stationen – und sie lernte viele Persönlichkeiten kennen. Mit Königin Marie-Antoinette musizierte sie sogar gemeinsam. Sie war ja auch selbst eine hervorragende Pianistin und von der blinden Pianistin so begeistert wie ihre Mutter Maria Theresia, die ihr sogar eine jährliche „Gnadenpension“ zahlte. Auch Kritiker waren hingerissen. Und man fand sie keineswegs abstoßend, wie das blinden Menschen oft passierte, sie bewegte sich unter den Menschen in wunderschönen Kleidern und Perücken durchaus wie eine ihresgleichen.
Die Tänzerinnen
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Gudrun Enzenhofer
tanzt seit 2004
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Helena Grasböck
tanzt seit 2016
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Hanna Katzmayr
tanzt seit 2015
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Linnea Lehner
tanzt seit 2011
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Annika Reisinger
tanzt seit 2015
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Miriam Riener
tanzt seit 2010
Fotos: Adi Hanusch
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