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Gefühle verstehen

​Bereits Säuglinge reagieren auf emotionalen Ausdruck; der emotionale Ausdruck anderer Personen (speziell der der Bezugspersonen) ist Indikator für eigene Sicherheit.
Gefühle spüren aber nicht verstehen
Im 2. Lebensjahr lernen sie über Gefühle durch Konversationen mit Bezugspersonen (Eltern, Geschwister, ...). Zweijährige können Emotionen gut einordnen.
Gefühle benennen und einordnen
Kleinkinder verstehen das Ursache-Wirkungs-Prinzip von Gefühlen. Länger zurückliegende Auslöser für Gefühle können sie allerdings erst mit ca. 10 Jahren in Einschätzungen einbeziehen.​
Ursache von Gefühlen erkennen
Ab 2 Jahren können Kinder erwünschtes Verhalten beurteilen. Je älter sie werden desto mehr versuchen sie, negative Emotionen anderer zu ändern und lernen, eigene Emotionen zu übertreiben bzw. zu verhindern, um etwas Bestimmtes zu erreichen. ​
Gefühlen beeinflussen und steuern
Vorschüler erkennen Emotionen auch nur durch Geschichte (ohne Bilder) und wissen, dass z.B. Verlust Trauer impliziert. Bei einem Bild beispielsweise, auf dem ein Kind zu sehen ist, das gleich eine Impfung erhält und das lächelt gehen sie davon aus, dass es glücklich ist. Eine solche Diskrepanz können sie sich aber noch nicht erklären.
Gefühle in einer Geschichte identifizieren (fiktiv)
Volksschulkinder haben damit keinen Konflikt mehr, sie finden mit solchen Diskrepanzen Erklärungen. Ein Kind, das bei einer Impfung lächelt, könnte z.B. sehr krank sein und wissen, dass es durch die Impfung gesund wird.​
Verständnis darüber, dass Menschen Gefühle vortäuschen können
12-jährige glauben, das das Kind auf dem Bild seine Angst vor Spritze vertuschen will. Sie wissen, dass eine Emotion nur vorgetäuscht sein kann.​
Verständnis für echte, verdeckte und gespielte Gefühle
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Grafik 1: KI-generiert durch Copilot
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Grafik 2: KI-generiert durch Copilot
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