... born to learn
Exposition: lernen durch Exploration der Umwelt ohne Vorbild
Bsp.: eigenes Spiel, Waldkindergarten
Stimulusbezogenes Lernen: über Objekte lernen, mit denen sich auch Artgenossen beschäftigen
Bsp.: Ein Kind ignoriert ein Puzzle. Dann setzt sich ein anderes Kind hin und beginnt damit zu spielen. Plötzlich wird das Puzzle für das erste Kind attraktiv, und es geht hin. Das Objekt wird durch den Artgenossen „aufgewertet“.
Kopieren: Verhalten eines Artgenossen wird 1:1 ohne eigenes Verständnis und ohne Variation reproduziert.
Bsp.: Ein Kind sieht, wie jemand einen Kreis mit fünf kleinen Punkten darin zeichnet. Das Kind zeichnet denselben Kreis mit denselben fünf Punkten, an derselben Stelle, in derselben Reihenfolge.
Imitation ist das exakte Nachmachen mit Verständnis der Handlung.
Bsp.: Ein Erwachsener öffnet eine Tür mit dem Ellenbogen, weil die Hände voll sind. Das Kind beobachtet das und öffnet die Tür ebenfalls mit dem Ellenbogen.
Nachahmung: Das Kind sieht, dass jemand ein Problem löst – und löst es auf eigene Weise
Bsp.: Ein Kind sieht, wie jemand eine Tür öffnet, ohne die Hände zu benutzen. Das Kind versteht das Prinzip: „Man kann die Tür anders öffnen“ – und benutzt den Fuß, um die Tür aufzustoßen.
Bsp.: eigenes Spiel, Waldkindergarten
Stimulusbezogenes Lernen: über Objekte lernen, mit denen sich auch Artgenossen beschäftigen
Bsp.: Ein Kind ignoriert ein Puzzle. Dann setzt sich ein anderes Kind hin und beginnt damit zu spielen. Plötzlich wird das Puzzle für das erste Kind attraktiv, und es geht hin. Das Objekt wird durch den Artgenossen „aufgewertet“.
Kopieren: Verhalten eines Artgenossen wird 1:1 ohne eigenes Verständnis und ohne Variation reproduziert.
Bsp.: Ein Kind sieht, wie jemand einen Kreis mit fünf kleinen Punkten darin zeichnet. Das Kind zeichnet denselben Kreis mit denselben fünf Punkten, an derselben Stelle, in derselben Reihenfolge.
Imitation ist das exakte Nachmachen mit Verständnis der Handlung.
Bsp.: Ein Erwachsener öffnet eine Tür mit dem Ellenbogen, weil die Hände voll sind. Das Kind beobachtet das und öffnet die Tür ebenfalls mit dem Ellenbogen.
Nachahmung: Das Kind sieht, dass jemand ein Problem löst – und löst es auf eigene Weise
Bsp.: Ein Kind sieht, wie jemand eine Tür öffnet, ohne die Hände zu benutzen. Das Kind versteht das Prinzip: „Man kann die Tür anders öffnen“ – und benutzt den Fuß, um die Tür aufzustoßen.
- Kinder verknüpfen ihre eigenen geistigen Vorgänge mit denen von anderen Personen
- angeborene Fähigkeit zur Imitation von Gesichtsausdruck
- Sie versuchen graduell ihren Gesichtsausdruck dem des Imitierten anzupassen
- positiver Effekt bei Erfolg, Stress bei Scheitern
- möglich, obwohl sie eigenes Gesicht nicht sehen und keinen Zugang zu mentalen Zustand des Gegenüber haben
- => crossmodale (über alle Sinnesmodalitäten) Verknüpfung zwischen dem, was man beim Vorbild sieht und dem, was man selbst ausführt >= Repräsentation anderer als „wie ich“
- Kleinkinder schauen signifikant länger und lächeln eher zu nachahmender Person
Entwicklungspsychologie
9 Monate
- Babies imitieren Objektmanipulationen des Vorbildes
- Imitation selbst mit 1-wöchiger Verspätung möglich
- social referencing (Repacholi, 1998): Erwachsener zeigt Freude bzw. Ekel bzgl. einer geschlossenen Schachtel; Babies zögern, die “Ekel-Box” zu öffnen
18 Monate
- differenziertes Begehren: Kind mag Kekse und imitiert nicht die (gespielte) Abscheu des Vorbildes
- zielorientierte Aktionen: Babies agieren korrekt nachdem sie das Vorbild bei gescheitertem Versuch gesehen haben (wenden neue Strategien an, um zu Ziel zu kommen und imitieren nicht das unerfolgreiche Verhalten des Vorbildes)
- Babies reagieren bereits empathisch
3 Jahre
- PRUNING: ungenutzte Verbindungen werden abgebaut, häufig genutzte Verbindungen werden gestärkt (Hebb'sche Regel: what fires together, wires together). Massiver Umbau des Gehirnes; erste Erinnerungen etwa ab 3 Jahren).
4-5 Jahre
- verschiedene Personen können aus einem zweideutigen Stimulus verschiedene Schlüsse ziehen (Hase/Ente; versteckte Teile in Bild, etc.); dies gelingt nur Kindern, die auch die false-belief Aufgabe (siehe später) lösen können, da die nötig ist um zu verstehen, dass andere Personen von anderen Gegebenheiten ausgehen
- die Fähigkeit, den Wissensstand anderer Personen bzw. die Zweideutigkeit von Situationen zu sehen, ist daran gebunden, die Gedankenwelt anderer zu verstehen
- Theory of Mind ToM
|
Darum sind wir neugierig!
|
|
|
|
|
Bindungstheorie (theory of attachment)
