HIGHPEAK
  • HOME
  • Aktuelles

​Born to Learn

Born To Learn
Exposition: lernen durch Exploration der Umwelt ohne Vorbild
Bsp.: eigenes Spiel, Waldkindergarten


Stimulusbezogenes Lernen: über Objekte lernen, mit denen sich auch Artgenossen beschäftigen
Bsp.:  
Ein Kind ignoriert ein Puzzle. Dann setzt sich ein anderes Kind hin und beginnt damit zu spielen. Plötzlich wird das Puzzle für das erste Kind attraktiv, und es geht hin. Das Objekt wird durch den Artgenossen „aufgewertet“.

Kopieren: Verhalten eines Artgenossen wird 1:1 ohne eigenes Verständnis und ohne Variation reproduziert.
Bsp.: 
Ein Kind sieht, wie jemand einen Kreis mit fünf kleinen Punkten darin zeichnet. Das Kind zeichnet denselben Kreis mit denselben fünf Punkten, an derselben Stelle, in derselben Reihenfolge.

Imitation ist das exakte Nachmachen mit Verständnis der Handlung.
Bsp.: 
Ein Erwachsener öffnet eine Tür mit dem Ellenbogen, weil die Hände voll sind. Das Kind beobachtet das und öffnet die Tür ebenfalls mit dem Ellenbogen.
​
Nachahmung: Das Kind sieht, dass jemand ein Problem löst – und löst es auf eigene Weise
Bsp.: 
Ein Kind sieht, wie jemand eine Tür öffnet, ohne die Hände zu benutzen. Das Kind versteht das Prinzip: „Man kann die Tür anders öffnen“ – und benutzt den Fuß, um die Tür aufzustoßen.
Bild



​
​Andrew Meltzoff (1982)

  • Kinder verknüpfen ihre eigenen geistigen Vorgänge mit denen von anderen Personen
  • angeborene Fähigkeit zur Imitation von Gesichtsausdruck
  • Sie versuchen graduell ihren Gesichtsausdruck dem des Imitierten anzupassen
  • positiver Effekt bei Erfolg, Stress bei Scheitern
  • möglich, obwohl sie eigenes Gesicht nicht sehen und keinen Zugang zu mentalen Zustand des Gegenüber haben
  • crossmodale (über alle Sinnesmodalitäten) Verknüpfung zwischen dem, was man beim Vorbild sieht und dem, was man selbst ausführt => Repräsentation anderer als „wie ich“
  • Kleinkinder schauen signifikant länger und lächeln eher zu nachahmender Person
Zurück zu Early Dancers
Proudly powered by Weebly
  • HOME
  • Aktuelles